Einschränkungen bessere ich mit Ungeschicklichkeit

Einschränkungen bessere ich mit Ungeschicklichkeit

Heiko Zänker
von Heiko Zänker


Inhalt

Ich habe mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen.

Sie sind Signale meines Körpers.

Ich kann sie überwinden, wenn ich nicht auf meine innere Stimme höre.


Einschränkungen melden sich

Wenn ich gewohntes nicht mehr kann, habe ich Einschränkungen. Ich verschweppere auf ein Mal Tassen, wenn ich sie zum Tisch trage. Gegenstände fallen mir immer wieder aus der Hand, nicht weil sie mir zu schwer sind. Schuhe anziehen ist zu einer echten Herausforderung geworden. Einschränkungen zeigt mir der Alltag mit kleinen Dingen.


Ich will keine Einschränkung haben

Als ich noch konnte, habe ich meine Fähigkeiten gar nicht bemerkt. Sie sind mein Eigentum, ich will sie wiederhaben. Einiges ist schon wiedergekommen, der Rest zieht sich. Wie kann ich die Fähigkeiten wiedererlangen?


Die Einschränkungen sind ein Wink des Körpers

Der Körper zeigt mir so, wo seine Probleme liegen. Wo ich etwas tun muss. Je schwerer mir etwas fällt, umso eher muss ich dort ran. Dort ist Bedarf.

Nicht ärgern. Jedes Missgeschick ist ein Schritt nach vorn.



Im 8-Minuten-Video Ungeschickt oder tollpatschig? – Da hilft Neuroathletiktraining (Parietallappen Training) werden 3 Übungen gegen Tollpatschigkeit vorgestellt. Das Problem scheint weiter verbreitet zu sein, als ich dachte. Speziell geht es um den Parietallappen, der im Gehirn für die räumliche Wahrnehmung zuständig ist. Auch hier wird einer geistige Einschränkung mit einer Arbeit am Körper begegnet.




Zuerst: Hilfe ablehnen

Die erste Stufe meines Trainings ist, nicht andere sich ertüchtigen lassen. Ich hole die Tasse schon selber. So kann ich üben.

Ich muss Hilfe ablehnen. Auch wenn es bequemer wäre und weniger anstrengend.

Mein Alltag besteht aus Übungen, wenn sie zulasse.

Dazu gehört auch, Energie zu verbrauch, umständlich zu sein. Nicht alles auf ein Mal zu erledigen. Viele kleine Gänge daraus machen. Alles trainiert.


Gegen die innere Stimme

Es ist ein natürlicher Trieb, Anstrengungen zu vermeiden, Hilfsmittel einzusetzen. Mein Körper will sich drücken, vor anspruchsvollen Übungen gegen meine Einschränkungen. Gerade die sind meinem Verstand aber wichtig. Da muss er mit meinem Körper überlisten.

Ich nutze gern alltäglichen Bewegungen, die ich nebenbei in meinem Tagesablauf habe, bewusst zum Training. Mein Leib will sich davor drücken. Er ist sehr trickreich dabei. Da muss ich aufpassen. Weniger weglassen, mehr bewusst einbauen.


Mit Schmerzmitteln Grenzen überschreiten

Es gibt Therapien, die erst mit Schmerzmitteln möglich sind. Das erlauben Übungen, die sonst nicht möglich wären, weil der Schmerz den Körper hindert, das Richtige zu tun.

Bei mir braucht es nur Aufmerksamkeit und den Willen, Einschränkungen nicht wegzulassen. So erweitere ich Grenzen.


Einschraenkung bessert Ungeschicklickeit

Die Zeichnung „Einschränkung bessert Ungeschicklichkeit“ sollte eigentlich mich zeigen, wie ich zitternd, also ungeschickt, eine volle Tasse zum Tisch trage. Das konnte ich aber nicht so umsetzen, das sichtbar wird, worum es geht. Nun ist es eine große, schwere Tasse. Gehalten von mir, sitzend an einem Tisch.

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?



Einschränkungen gratis

Aufgaben des Alltags mit der ungewohnten Seite auszuführen, ist eine der einfache Möglichkeit, Einschränkungen zu üben. Ohne dass ich gezielt nach welchen suchen muss.

Beispielsweise mit der ungewohnten Hand Geschirr zum Tisch tragen oder die Zähne putzen.


Einschränkungen finden

Zum Teil nerven sie oder belasten, sind offensichtlich. Bei vielen schafft sich der Körper aber Schonhaltungen oder Ausweichstrategien, die ich selber gar nicht wahrnehme. Die muss ich finden. Ich muss sie kennen, wenn ich sie so nebenbei bessern will.



Fazit:

Zu seinen Einschränkungen, hat mein Körper ein besonderes Verhältnis.

Er nimmt sie nicht wahr, soweit das geht.

Um sie zu beseitigen, muss ich sie bewusst wahrnehmen und frontal angehen.


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Heiko Zänker
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