
Inhalt
Meine Gesundheitsübungen wirken keine Wunder. Die Heilung verläuft schleppend.
Der Körper ist zu träge.
Mit Langsamkeit kann ich beschleunigen.
Langsamkeit, das unterschätzte Training
Es gibt viele gute Ratschläge, wie ich mein Training verbessern kann. Langsamkeit gehört nicht dazu.
Alles soll schnell gehen, mehr sein und intensiver. Zurücknehmen mit Langsamkeit fehlt dabei.
Ich trainiere meine Fitness nicht zu meinem Vergnügen, sondern für die Gesundheit.
Wenn ich mir schon die Mühe mache, gegen meine Einschränkungen zu kämpfen, dann soll das auch den maximalen Erfolg bringen.
Ich praktiziere die besten Übungen, aber die Heilung stellt sich nur schleppend ein?
Wie kann ich mein Training intensivieren, ohne noch mehr Kraft hereinzustecken?
Der Körper nimmt sich Zeit
Langsam üben ist Bewegungstherapie. Der träge Körper braucht Zeit, um Wirkung entfalten zu können.
Das antrainieren von Muskeln braucht Zeit und das abtrainieren von Beschränkungen eben auch. Nicht ohne Grund heißt es: Die Zeit heilt alle Wunden.
Prozesse auslösen, Heilung anstoßen braucht Ruhe und Zeit - Langsamkeit.

Das Bild „Langsamkeit“ zeigt einen Strand. Es könnte auch Ewigkeit heißen. Für Physioübungen ist mir kein Motiv eingefallen, das auf einem Bild verständlich dargestellt werden könnte.
Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?
Langsamkeit ist kein Training, sie verbessert aber die Wirkung meiner Übungen.
Die Übungen wirken schneller. Wie bei einem Katalysator, der die Reaktionsgeschwindigkeit beschleunigt.
Mein Körper ist ein Wunderwerk der Selbstheilung. Meine Aufgabe ist es, ihn beim heilen keine Steine in den Weg zu legen.
Es gibt zwei Wege, Übungen intensiver zu gestalten.
Die erste Methode sind mehr Wiederholungen. Getreu dem Motto: viel hilft viel.
Die zweite Technik ist die Langsamkeit. Ich übe intensiver, je langsamer ich werde.
Dieses Training hakt Übungen nicht einfach nur ab. Während ich übe, bin ich mit den Gedanken nicht woanders. Das Üben ist intensiver weil es länger dauert ohne eigentlich mehr zu machen.
So presse ich mehr aus meinen Übungen heraus.
Mein Verständnis für meinen Körper verbessert sich.
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Tai Chi ist Langsamkeit in Vollendung. Erst die langsamen Bewegungen erschließen einen neuen Körper. Tai Chi ist das Ergebnis einer jahrhundertealten Körpererfahrung.
Jahrhundertealter Experimente mit Zeitlupe
"Es spielt keine Rolle, wie langsam du gehst, solange du nicht stehen bleibst." Konfuzius
Da es eine Kampfkunst ist, wird es wegen seiner Langsamkeit auch spöttisch als Rentner-Karate bezeichnet. Mit der Langsamkeit können zwar unglaubliche Fähigkeiten trainiert werden, die aber kaum noch jemand beherrscht.
Ich kann Tai Chi zu schnell machen, aber nie zu langsam.
Im Vordergrund steht die Heilwirkung, die ein anderes Nebenprodukt der Langsamkeit ist.
Fazit:
Langsamkeit ist nicht von Nachteil.
Es kann sogar erst die gewünschte Wirkung bringen.
Es ist kein Grund, nicht zu trainieren
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