Heiko Zänker

Ich bin Schlaganfall-Patient und verbessere meinen Zustand mit Selbsthilfe. Meine Erfahrungen gebe ich weiter. Es sind Anregungen für meine Rehabilitation.

Ich kann jede gesundheitliche Einschränkung mit Übungen verbessern, davon bin ich überzeugt. Wo nicht, habe ich nur noch nicht das richtige Training gefunden oder ich praktiziere es mit der falschen Einstellung.

Wenn deine Therapie ausgereizt ist und die Wunderheilung noch auf sich warten lässt, gibt es immer noch Wege.


Heiko Zänker, vom Patient zum Manager

Ich hatte 2019 einen Schlaganfall. Der hat mich nicht in den Rollstuhl gesetzt aber ich hatte doch zu kämpfen. Immer an der Wand lang, den Handlauf immer in Griffweite. Viele Probleme merkte ich erst später, als ich aus der Reha entlassen wurde. Einkaufen war möglich aber schwierig,

Die Reha brachte Erfolge, machte aber bei weitem nicht alles wieder gut. Einige Einschränkungen gingen im Lauf der Zeit von selbst wieder weg, viele Beschränkungen blieben. Ich musste mir einen eigenen Wege suchen, wenn ich weiter voran kommen wollte. Es begann eine Odyssee durch die Welt der Übungen. Dieser Blog ist ein Reisebericht dazu.

In der Reha wurde ich zum Manager meiner Heilung. Das habe ich dort gelernt. Ich muss es selber in die Hand nehmen.

Ich lernte viele Übungen kennen und machte Erfahrungen damit, einige sind Zufallstreffer. Ich habe gelernt, besser mit Übungen umzugehen. Ich will, das meine Erfahrungen nicht vergessen werden, ich will mein Know-how weitergeben. Gebt nicht auf, es kann alles wieder besser werden.

Meine Übungen sind Physio Gong. So nenne ich es.


Physio wie Physiotherapie.

Gong wie Qi Gong.

Ich helfe mir selbst mit Physio Gong Übungen.

Nicht mit Ernährung, OP oder Spritze. Nichts dagegen, aber darum geht es mir nicht. Meine Medikamente nehme ich vorbildlich und ohne Diskussion. Das reicht leider nicht, für eine vollständige Gesundung.

Die Medizin, die ich dafür hinaus noch brauche, habe ich schon. Mein Körper stellt sie her. Ich muss nur die Produktion anregen. Anders ausgedrückt, das Qi zum fließen bringen.

Für die Auswahl der Übungen habe ich mein eigenes System. Niemand redet mir da rein.

Bei einer westlichen Diagnose gibt es eine Bestandsaufnahme. Was geht, was geht nicht.

Beim Qigong arbeite ich mit der Lebensenergie, dem Qi. Alles ist möglich, ich muss nur das Qi zum fließen bringen. Dazu gehört auch meine innere Einstellung.

Die Übungen werden mit einem Lächeln begrüßt. Sie sollen mir gut tun, dann übe ich sie richtig. Die Lebensenergie, das Wohlbefinden sind das Ziel, nicht Verbissenheit.

Ich sortiere Übungen aus, nach meinem eigenen egoistischen System. Die Physio kommt dabei auch nicht zu kurz.



Fazit:

Ich bessere meinen Zustand mit Übungen. Die richtigen zu finden, ist eine Herausforderung. Daraus ergeben sich auch Anregungen für andere.


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