clever-reaktiv.de https://www.clever-reaktiv.de/blog/ Mon, 15 Jun 2026 10:14:07 +0000 de-DE hourly 1 Autogenes Training bewegt mich https://www.clever-reaktiv.de/blog/autogenes-training-bewegt-mich/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/autogenes-training-bewegt-mich/#comments Sat, 14 Mar 2026 14:56:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/autogenes-training-bewegt-mich/ Weiterlesen

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Warum Autogenes Training eine gute Rehabilitation ist.


Autogenes Training verändert mich

Ich kann mich nicht so bewegen, wie ich möchte.

Ich bin bereit zu üben, aber ich komm nicht ran. Mir fehlt die Verbindung zu wichtigen Teilen meines Körpers.

Mit Autogenem Training bekomme ich Zugang zu einer verschlossenen Welt, meinem Unterbewusstsein.

Ich erreiche dann auch Stellen am Körper, an die ich willentlich nie hinkomme.

Worte öffnen mit Autogenem Training den Medizinschrank der Natur. Sie bessern die Prozesse im Körper.


Im 8-Minuten Gespräch „Was ist Autogenes Training und wie wirkt es?“ wird diese Autosuggestion kurz erklärt. Sie wirkt schnell und effektiv. Bringt Gelassenheit und erweitert ihr Anwendungsgebiet mit Leitsätzen.


Autogenes Training blockiert meine Aggressionen

Ich bekomme extra Medikamente, damit bei mir Aggressionen gar nicht erst aufkommen. Die meinen Körper nur unnötig belasten würden.

Aus Frustrationen können schnell Aggressionen entstehen. Wenn sich das Gedankenkarussell wieder zu schnell dreht.

Ein Training, das mich schon vorher beruhigt, kann ich da gut gebrauchen.

Unter Stress behalte ich so besser die Nerven und bleibe ruhig.

Hier gibt es keine Behinderungen.


Autogenes Training überlastet nicht

Ich stöhne nicht beim Autogenen Training. Es ist nicht mühevoll.

Auch wenn ich bettlägerig wäre, könnte ich genau so trainieren. Ohne mich äußerlich zu bewegen. Ich überanstrenge mich nie.


Bessere Regeneration

Autogenes Training ist wie ein Gips. Der Körper würde auch so heilen, aber mit Unterstützung geht es schneller und besser.

Egal welche Beschwerden.


Schnell und überall

Autogenes Training ist kurz. Es nimmt nicht viel Zeit in Anspruch. Fünf Minuten reichen.

Ich muss nur kurz mein Gehirn erinnern, was es tun soll. Schon bin ich fertig.

So beeinflusse ich meinen ganzen Körper, bis in die letzte Zelle hinein.

Es kann jederzeit gemacht werden. Ich muss nicht extra irgendwo hingehen. Es braucht nur einen Stuhl oder eine Liege.


Mein Körper gehorcht Formeln

Die Worte stehen vorher fest, mit denen ich mein Gehirn beeinflusse. Ich muss sie mir nicht erst beim Üben ausdenken.

Die Formeln sind nicht lang oder geheimnisvoll. Es sind keine Zaubersprüche. Sie sind einfach und treffend.

Nur das Nötigste. Das Unterbewusstsein soll verstehen, was das Bewusstsein ihm sagt. Das geht immer schneller.

Ich beeinflusse meinen Körper nur mit Worten, die meine Ohren nicht hören können.


Regeneration Autogenes Training

Die Zeichnung „Regeneration Autogenes Training“ zeigt einen abgeholzten Wald, der sofort beginnt, sich wieder zu regenerieren.

Eigentlich solle es auf der Zeichnung um mich gehen. Ich liege da und mache Autogenes Training. In meiner Fantasie sieht man den abgeholzten Wald mit seiner Regeneration.

Ich konnte es aber nicht so umsetzen, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?


Vorteile des Autogenen Trainings für mich

Ich muss nicht daran glauben, damit es funktioniert.

Ich kann in jedem Zustand üben, in dem ich mich gerade befinde.

Ich bin nie frustriert, weil ich mein Ziel nicht erreiche. Ich komme immer ans Ziel.

Ich trainiere das vegetative Nervensystem wie einen Muskel.

Ich regeneriere besser. Ich gestalte aktiv meinen Heilprozess und warte nicht nur ab.

Was ich trainiere, kann ich mit neuen Leitsätzen erweitern.


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Körper lockert sich, beim Spazieren unter Wasser https://www.clever-reaktiv.de/blog/koerper-lockert-sich-beim-spazieren-unter-wasser/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/koerper-lockert-sich-beim-spazieren-unter-wasser/#comments Thu, 05 Mar 2026 12:44:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/koerper-lockert-sich-beim-spazieren-unter-wasser/ Weiterlesen

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Inhalt:

Wie das Wasserbecken meinen steifen Körper lockert. Tai Chi im Wasser verbessert Schattenboxen auf dem Trockenen.


Mein steifer Körper schwebt im Wasser

Ich kann mich nur steif bewegen, seit dem Schlaganfall. Ich bewege mich abgehackt und ungelenk, wie eine Figur aus der Augsburger Puppenkiste.

Ich kann aber ein Gefühl des Schwebens in meinen KURSIV steifen Körper bringen. Er bewegt sich dann leicht, locker und weich. Wie im Lied „Über den Wolken“ von Reinhard Mey. So ein Gefühl. Nur nicht über den Wolken sondern unten, beim spazieren gehen im Schwimmbecken. Dort lasse ich das Wasser seine Wirkung tun. Wie ein Mühlrad, das durch Wasser zu Leben erweckt wird.

Das Wasser schützt meinen FETT steifen Körper vor einem Fall. Gleichzeitig massiert es ihn bei jeder Bewegung. Es bleibt immer an mir dran. Lässt keine Lücke und tut dabei immer gut.


In diesem 4-Minuten-Video werden 16 Schrittfolgen unter Wasser gezeigt.

So ähnlich habe ich es auch gemacht. Allerdings hatte ich dabei keine Schuhe an und auch keine Handschuhe.


Rehabilitation im Schwimmbecken

Was ist das Beste an der Reha in Bad Klosterlausnitz? Das Schwimmbad natürlich! Klar! Wer ein Becken nutzen kann, sollte dies tun.

Dort gibt es eine Aussicht nach draußen, an einer Stelle, an der niemand vorbei kommt. Es gibt einen Blick in einen anderen Raum, wo die Physiotherapeutinnen ihre Gruppen unterrichten. Einzelne Menschen sind nicht gut zu sehen und oft wird ein Sichtschutz davor gezogen. Es sind ja keine Kunstturner sondern auch Patienten mit ihren eigenen Problemen.

Das Schwimmbad selber ist nicht öffentlich. Es ist für Patienten ausgelegt und kein Wettkampfbecken für Sportler. Ich kann schwimmen oder auch gehen. Je nach Lust. Es wird nichts angeleitet. Tagsüber wird es zur Reha genutzt, von Physiotherapeutinnen und ihren Patienten. Am Abend haben Einzelpersonen Zutritt, wenn sie eine schriftliche Erlaubnis von der Ärztin haben. Das wird am Eingang kontrolliert.


Steifer Koerper wird hier leicht 2

Das Bild „Steifer Koerper wird hier leicht“ zeigt das Becken, in dem ich mich bewegt habe. Nicht exakt, es ist keine Fotografie. Es gibt aber die Stimmung sehr gut wieder.


Steifer Körper befreit sich

Abgehackt gehe ich zum Bad, dusche mich, stelle meine Latschen zu den anderen und humpele mit meinem steifen Körper die Treppe herunter zum Wasser.

Je tiefer komme, umso mehr macht mein Körper eine Wandlung durch. Wie ein Fisch auf dem Trockenen, der wieder ins Wasser gelassen wird. In meinen Leib kommt Lockerheit, der bis gerade eben nur Steifheit kannte. Erst jetzt merke ich, wie sehr er Leichtigkeit vermisst hat. Mein Körper fühlt sich richtig wohl, zum ersten Mal seit dem Schlaganfall.

Ich genieße jeden Tag im Becken. Aus dem Schwimm-Becken mache ich ein Geh-Becken. Ein unbeschreibliches Gefühl für meinen doch starren Körper.

Im Wasser braucht mein Körper seine Knochen nicht. Das Wasser trägt mich. Mein gerade eben noch so steifer Körper geht nicht, er schwebt. Der Wasserwiderstand ist gering aber immer da. Der Widerstand bei jeder Bewegung trainiert den ganzen Körper. Ein Ganzkörpertraining ohne Anstrengung und ohne Verletzung. Dazu massiert der Wasserdruck.

Viele Bewegungen sind wieder möglich. Meine körperlichen Beschwerden spüre ich nicht, die ich sonst immer spüre. Sitzen, liegen, gehen machen sonst immer Probleme. Im Wasser nicht. Im Wasser bin ich schwerelos. Ich bin wieder beweglich, zumindest in meiner Vorstellung.


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Aqua-schwerelos durch die Luft dank Tai Chi

Tai Chi im Wasser, das ist die Gelegenheit. Eine der vielen Ratschläge beim Tai Chi ist, ich soll mir vorstellen, ich würde auf dem Grund eines Sees üben. Jede Bewegung muss den Wasserwiderstand überwinden. Jede Bewegung kommt aus dem Körperzentrum. Im Becken muss ich mir das gar nicht vorstellen, ich kann es probieren.

Das habe ich getan. Ich habe Tai Chi geübt, unter Wasser. Die anderen im Becken haben davon gar nichts mitbekommen. Das kann ich nur jedem empfehlen. Tanzen unter Wasser.

Dieses Gefühl habe ich mir gemerkt, damit ich es auch ins Trockene übernehmen kann. Die Bewegungen waren nicht perfekt, bis auf eine Sache. Jede Bewegung kam aus dem Dantian, dem energetischen Zentrum des Körpers. Anders wäre es gar nicht gegangen.

Es war die Geburt des Physio Gong.


Fazit

Wasser verschafft mir ein Gefühl von Schwerelosigkeit. In meinem Körper steckt mehr, ohne dass ich mich dafür anstrengen muss. Es ist eine Kombination aus Training auf dem Trockenen und anschließendem Loslassen in Wasser.


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Treppensteigen ohne Sorgen https://www.clever-reaktiv.de/blog/treppensteigen-ohne-sorgen/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/treppensteigen-ohne-sorgen/#comments Wed, 04 Mar 2026 13:00:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/treppensteigen-ohne-sorgen/ Weiterlesen

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Dieser Text ist nichts für Treppenmuffel. Er ist für Menschen, die gerne viel Treppen steigen würden, es aber nicht können.

Sie gehen Treppen aus dem Weg, um sich nicht zu belasten.

Sie sollen ihre Möglichkeiten kennenlernen und ausschöpfen.


Angst vorm Treppensteigen

Viele Menschen haben Sorgen, vor dem Treppensteigen. Wenn sie irgendwo hin müssen, wo es keinen Aufzug gibt. Da machen sie sich schon Tage vorher Gedanken.

Sie zählen die Stufen. Sie können sich auf nichts freuen. Das Treppensteigen vermiest ihnen alles.

Andere entscheiden sich täglich, ob sie im Erdgeschoss oder in der ersten Etage bleiben möchten.


Die Treppe als Fitnessgerät

"Treppe statt Aufzug." Dieses Motto kannte ich nicht. Erst beim Schreiben bin ich darauf gestoßen.

Ich habe mein Leben lang die Treppe genommen, wenn ich die Wahl hatte. Weil ich etwas für meine Fitness tun wollte. Das war auch nötig.

Vielleicht finden Therapeuten eines Tages noch eine tiefere Ursache für mein Verhalten.

Ich hätte es damals nicht so formuliert, aber jede Treppe ist auch ein kostenloses Fitnessgerät, das die Beinmuskulatur nach und nach wieder aufbauen kann.

Seit die Menschen nicht mehr nur in Flachbauten oder anderen Höhlen leben, müssen sie über Treppen. Sie lassen sich einiges einfallen, um dem kostenlosen Sportgerät Treppe aus dem Weg zu gehen.


Treppensteigen im Kopf

Mein Schlaganfall hat auch versucht, mit vom kostenlosen Fitnessgerät Treppe zu vertreiben.

Ich verstehe jetzt besser, warum Menschen Aufzüge nehmen.

Meine Leidenschaft zum Treppensteigen habe ich aber noch. Sie ist meine Fähigkeit und meine Motivation, es wieder zu versuchen.

Treppensteigen geht nicht mehr gedankenlos. Ich habe jede Treppe im Kopf. Für meine Sicherheit brauche ich Achtsamkeit und Ignoranz gegen meine Belastungen.

Die Treppen sind bei mir nicht durchgeplant wie bei einem Sportler, der einen Marathon laufen will – aber es geht schon in diese Richtung.


Treppensteigen 2

Die Zeichnung „Treppensteigen“ zeigt das Gefühle, das eine Treppe auslösen kann. Nichts zum festhalten und ist endlos hoch. Und das regelmäßig. Da ist es verständlich, sie davor zu drücken. Aber die Treppe nicht zu gehen, ist der falsche Weg.

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?


Treppe statt Aufzug

Wenn ich wieder richtig Treppen steigen will, muss ich es erneut lernen. Dazu gehört auch das Lösen von Blockaden. Ich habe diese Fähigkeit zum Teil verloren.

Das Übungsgerät, das mir dafür zur Verfügung steht, ist die Treppe selber.

Ich würde mir dafür gern von einer Treppentrainerin helfen lassen. So wie Katarina Witt eine Trainerin neben dem Eis hatte, die sie jahrelang mit anschnauzen zu Höchstform getrieben hat.

Das würde mich überfordern, aber Treppen nicht aus dem Weg zu gehen, bringt schon viel. Zumindest die, die ich bewältigen kann.

Jede Gelegenheit ergreifen. Keine Rampe, Schräge für Kinderwagen, Lift oder Rolltreppe. "Treppe statt Aufzug."

Den Treppenlift ab und zu mal nicht benutzen. Mit dem Aufzug eine Etage zu früh aussteigen. Öfters mal freihändig Treppensteigen.


Auf der Seite   Fit im Alter. Treppensteigen als Fitness-Training.   beleuchtet die AOK die Vorteile, die eine Treppe auch älteren Personen bieten kann. Dabei werden Übungen vorgestellt wie Wadenheben, Side Steps oder Treppenkrabbeln.


Treppensteigen als besserer Fahrstuhl

Treppensteigen habe ich in der Reha in Klosterlausnitz neu gelernt. Motiviert hat mich der Fahrstuhl.

Der war so langsam unterwegs wie in einem Altersheim, wer so etwas schon mal erlebt hat.

Das es so lange dauerte, in eine Etage zu kommen, war noch nicht einmal das Schlimmste. Wir kamen nicht in den Fahrstuhl herein, weil sich davor regelmäßig eine Schlange bildete. Wo wir doch ständig runter und rauf mussten.

Ich weiß nicht, ob das eine erweiterte Reha ist, um zum Training zu treiben. Bei mir hat es gewirkt.

Ich habe mir die Treppe vorgenommen. Langsam, jede Stufe einzeln. Die erste Woche einen Absatz. Die andere Woche zwei Absätze und so weiter. Bis ich die ganze Treppe steigen konnte, wie ich es brauchte.

Sobald ich das konnte, habe ich nur noch die Treppe genommen. Nicht so locker und flockig wie früher aber doch selbständig. Langsam, mit einem sicheren Gefühl. Ich bin nie wieder Fahrstuhl gefahren.


Das Geländer kann benutzt werden

Die Treppe ohne Geländer hoch zukommen ist ideal. Auch geht mit einer aufrechten Haltung normalerweise alles besser.

Wenn es aber nicht normal ist, dann keinen falschen Stolz. Ich nehme dann einfach das Geländer. Bequemlichkeit und Sicherheit sind wichtiger.

Wenn mir etwa etwas schwerfällt, habe ich kaum Lust darauf, es zu tun. Da ist jede Hilfe willkommen.


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Physiotherapie zum Treppensteigen

Ich habe zwei Bitten an die Physiotherapie im Krankenhaus.

Ich will beim Gehen nicht gestützt werden. Ich brauche nur Hilfe, falls ich plötzlich die Kontrolle über mich verliere.

Sie sollen mir noch im Krankenhaus beibringen, wie ich zu Fuß die Treppe hochkomme. In der Klinik habe ich sonst diese Herausforderung nicht, da ich nur mit dem Fahrstuhl unterwegs bin. Das Treppensteigen erwartet mich aber, wenn ich wieder zu Hause bin.

Eine Physiotherapeutin hat mir dann eine Technik beigebracht, unter Zuhilfenahme des Geländers, Stufe für Stufe eine Treppe hochzukommen. Sehr langsam aber sicher.

Ich habe diese Technik nie anwenden müssen, habe es in meinem eigenen Rhythmus selber geschafft, aber mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen, dass ich das konnte. Wieder ein bisschen Freiheit mehr.

Ich konnte das tägliche Treppensteigen als Training nebenbei nutzen. Treppauf Treppab ein Gewinn.


Fazit: Ich kann mir selbst die Angst vorm Treppensteigen nehmen, mit regelmäßigen Benutzen von Treppen so quasi nebenbei.


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Heilung durchhalten! Entlastung fördert Aktivität. https://www.clever-reaktiv.de/blog/heilung-durchhalten-entlastung-foerdert-aktivitaet/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/heilung-durchhalten-entlastung-foerdert-aktivitaet/#comments Tue, 03 Mar 2026 13:15:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/heilung-durchhalten-entlastung-foerdert-aktivitaet/ Weiterlesen

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Mit „entlasten“ meine ich nicht, weniger machen oder gar Untätigkeit. Entlastung im Sinn von, nicht mehr so anstrengen.

Damit ich immer gern trainiere und mich nicht jedes Mal überwinde.

Entlastung ist kein Nichtstun. Es ist der Weg zum öfter trainieren.


Meine Pläne entlasten mich nicht

Ich kann meiner Heilung Dampf machen. Ich muss einfach mehr üben. Ich schmiede ehrgeizige Pläne. Die entlasten aber nicht. Jeden Tag kommt etwas anderes dazwischen. Standards und Checklisten helfen auch nicht weiter. Sabotiert mich da jemand?


Die schönen Pläne misslingen

Warum schaffe ich es nicht, die Dinge umzusetzen, die ich mir vorgenommen habe!

An der Motivation kann es nicht liegen. Ich bin hoch motiviert. Es geht um meine Gesundheit. Einen größeren Ansporn kann ich mir kaum vorstellen.

Ich habe keinen eisernen Willen. Ich bin schwach.


Entlastung 1 2

Das Bild „Entlastung 1“ war meine erste Idee zum Thema. Entlastung stellt sich ein, wenn mir die Belastung genommen wird. Symbolisiert durch einen fliegenden Teppich. Was da unten hängt, soll die entlastete Wirbelsäule sein.

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?


Das gelobe ich

Martin Luther hat da einen Hinweis für mich.

Ein Mann wendet sich an Gott und klagt. „Lieber Gott. Meine Mutter hat gelobt, dass ich Bischof werde. Wie soll ichs nur erfüllen.“

Ein Gelöbnis machte nur Sinn, wenn es in meiner Macht steht. Für Luther war es ein Gleichnis für den Zölibat. Es trifft aber auf alle Versprechen zu. Auch auf die, die ich mir selber gebe.


Entschuldigung

Ich nehme mir viel vor. So streichele ich meine Seele. Doch was davon tue ich? Es geht mir nur darum, mich besser zu fühlen.

Je größer das Ziel, umso ambitionierter fühle ich mich. So stachele ich mich selber an.

Dann beginnt die Praxis, mit immer mehr Ausreden. Warum ich heute nicht kann.

Das sind ja keine Ausreden. Es geht halt heute nicht. Dafür mache ich dann morgen das Doppelte. Und wenn es morgen wieder nicht klappt, übe ich übermorgen das Vierfache. Das System funktioniert.


Entlastung 2

Das Bild „Entlastung 2“ kam, weil ich mit dem ersten Bild nicht zufrieden war. Es soll ein alte Frau darstellen, die Entlastung erfährt, weil sie ihren schweren Einkauf nicht tragen muss, sondern mühelos ihren voll bepackten Rollator zieht.

Die Entlastung von einem schweren Einkauf lässt sich auf einem Bild halt gut darstellen.

So sieht die Künstliche Intelligenz meine Idee.

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?


Anspruchslos entlasten

Ich müsste Wanderwege gehen. Stattdessen kraxele ich im Hochgebirge. Während mein Unterbewusstsein hinterher trottet und nur jammert: NEIN! NEIN! NEIN!

Dass ich theoretisch etwas kann, bedeutet nicht, dass ich es auch tue. Ich kann 20 kg abnehmen, täglich 100 Kniebeuge machen oder jede Woche einen Marathon laufen. Wenn sich mein Bewusstsein zu viel vornimmt, lenkt mein Unterbewusstsein es auf eine andere Spur.

Regelmäßig kann ich nur anspruchslos üben oder gar nicht. So hat es die Natur vorherbestimmt. Meine Willensstärke ändert daran nichts. Auf Dauer nicht.

Ich kann mir nur Dinge vornehmen, die bequem machbar sind. Alle anderen werden aussortiert. Du weißt, was Du tun solltest – aber Du tust es nicht. Oder Du fängst an und hörst genauso schnell wieder auf. Mein Verstand liefert die passende Begründung dazu.


Was ich mir vornehme, das mache ich dann nicht. Warum? An meiner Motivation oder am Willen liegt es nicht. Im 12-Minuten-Video Diese Stanford-Grafik erklärt, warum du nicht tust, was du tun willst wird es begründet.


Entlastung muss ich organisieren

Ich sollte möglichst viele Übungen kennen. Je größer meine Auswahl ist, umso gezielter kann ich mir mein Training gestalten. Welche Entlastungen sind überhaupt möglich? Wie kann ich besser dosieren?

Mühevolle durch schöne Wege ersetzen. Dazu muss ich wie ein Schachspieler sein und möglichst viele Züge vorausdenken. Auch für Dinge, die eigentlich noch gar nicht anliegen.

Ich kann Belastungen vermeiden, wenn ich einem mentalen Werkzeugkasten alle Daten zur Hand habe. Ausweisnummern, Kontonummern, Zugangsnummern. Wann ist was? Wann war was? Was muss ich vorbereiten?

Wir haben einen Vorteil, gegenüber den Generationen vor uns. Völlig unbekannte Menschen nehmen uns Belastungen ab. Sie nehmen nicht mal Geld dafür.

Durch sie kann ich immer mehr regeln, direkt vom Wohnzimmer aus. Der Digitalisierung sei Dank.

Aufgaben sind weniger beschwerlich. Auf vieles muss ich nicht mehr verzichten. Diese Entlastung gibt mir mehr Zeit für mein Training.


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FAZIT

Training für meine Heilung braucht Entlastung.

Nur so halte ich es durch.

Diese Entlastung muss ich organisieren.


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Kein stolpern durch Heben der Füße: Holzschuhtanz https://www.clever-reaktiv.de/blog/kein-stolpern-durch-heben-der-fuesse-holzschuhtanz/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/kein-stolpern-durch-heben-der-fuesse-holzschuhtanz/#comments Mon, 02 Mar 2026 14:28:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/kein-stolpern-durch-heben-der-fuesse-holzschuhtanz/ Weiterlesen

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Der Holzschuh als Instrument der Physiotherapie.

Ich habe den Eindruck, ich würde den ganzen Tag so tanzen. Als würde ich den ganzen Tag Eier zertreten.

Mit meinem eigenen Holzschuhtanz.


Ich gehbehindert, weil ich stolpere?

Ich bin gehbehindert, sehe mich aber nicht so. Es stimmt einfach nicht.

Ich gehe über Beton. Die Schuhe sind fest. Trotzdem bewege ich mich auf wackeligem Untergrund.

Ein anderes Mal stolpere ich über ein Hindernis, das nicht zu sehen ist.

Dann sind meine Schuhe, mitten in der Bewegung, schlagartig am Boden festgeklebt.

An meinen Füßen trage ich Schuhe aus Leder. Äußerlich gesehen.

Vom Gefühl her, stecke ich in Holzschuhen. Die hat mein Gehirn meinen Füßen verpasst. In denen stolpere ich den ganzen Tag.

Ich exerziere dagegen. Mit sturen, hölzernen Bewegungen will ich davon fortkommen. Ich kann nur so.


Im 3-Minuten-Video „Die Original Chiemgauer Buam - Schuhplattler (Holzhacker)“ wird ein zünftiges Original gezeigt. Mit dem Klopfen auf die Fußsohlen.

Es gibt schöne Filme mit Jungs und Mädels von Tanzschulen. Allerdings wird dort hauptsächlich mit den Holzschuhen an den Händen getanzt. Ein anderes Video zeigt einen Holzschuhtanz im Altersheim. Dort wird mit Rollstühlen getanzt, in denen Holzschuhe liegen.


Holzschuh schlechter als Barfuß

Unsere Vorfahren sind Millionen Jahre Barfuß gegangen. Sie haben sich dann irgendwann Schuhe geschnitzt. Um Verletzungen vorzubeugen. Sie hatten ja noch keine Tetanusspritze.

Bei den klobigen Holzschuhen muss sich der Fuß dem Schuh anpassen und nicht umgedreht. Es gibt kein Design.

Wenn ich eh schon nicht gut zu Fuß bin, laufe ich in Holzschuhen wie auf Eiern.


Was machen die Burschen

Aus diesem wackeligen Untergrund holt die Jugend in Bayern einen Tanz. Zeigt so wirkungsvoll ihre Lebensfreude und ihre Arbeitsfähigkeit.

Mit Bewegungsfreude kommt Leben in die klobigen Holzschuhe. Der Rhythmus holt aus ihnen einen Tanz. Auf einmal zeigt sich, welche Leichtigkeit in den Holzschuhen stecken kann.

Es werden Schuhe zum Leben erweckt, die zum Tanzen nicht geeignet sind.

Diese Schuhe holen mehr aus meinen Füßen heraus, wenn ich einen Tanz daraus mache. Die Vorstellungskraft macht mit.


Holzschuhe Physio


Das Bild „Holzschuhe Physio“ zeigt einfach nur drei Holzschuhe aus meiner Fantasie. Eine bessere Bildidee ist mir nicht gekommen. Jedenfalls keine, die sich umsetzen ließe.

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?


Mein Tanz ohne Schuhe

Mein Körper hat seinen eigenen Schuhplattler entwickelt. Ganz ohne Eleganz. Ich tue das nicht absichtlich, es ist ein Schuhplattler ohne Holzschuhe.


Was ich tue, ist eher exerzieren als tanzen. Exerzieren deshalb, weil meine Bewegungen so steif sind.

Ich exerziere allerdings in Holzschuhen. So fühlen sich meine Bewegungen an.

Ich sehe das Exerzieren als Tanzen. Bringe wieder Leichtigkeit in meinen Körper. Durch regelmäßiges Gehen, auch wenn es schwerfällt.

Es beschwingt mein exerzieren.


Mit meinem „Holzschuhtanz“ lernt mein Körper, sich jedes Mal besser zu bewegen und öfter.

Ich tanze viel mit Holzschuhen, in meiner Vorstellungskraft.

Mit dem Schlagen auf die Fußsohlen geht alles leichter, auch wenn ich mir diese Schläge nur einbilde. Das bewirkt etwas in meinem Körper.


Fazit

So wandele ich meine Behinderung in eine Übung. Auch wenn es nur ein Gedankenspiel ist.

Tanzen in klobigen Holzschuhen hilft mir. Auf dem Tanzboden wie in der Fantasie.


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Stimme bekommen mit Wassertuba https://www.clever-reaktiv.de/blog/stimme-bekommen-mit-wassertuba/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/stimme-bekommen-mit-wassertuba/#comments Sun, 01 Mar 2026 12:48:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/stimme-bekommen-mit-wassertuba/ Weiterlesen

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Inhalt

Meiner Stimme fehlt die Kraft.

Was kann ich dagegen tun?

Eine Wasserflasche wird zu meiner Logopädin.


Meiner Stimme fehlt die Kraft

Der Schlaganfall ändert meine Stimme, was ich gar nicht bemerke, am Anfang. Mein schlechter Gang nimmt mich in Anspruch.

Meine Stimme verliert an Kraft und bekommt dafür Holprigkeit. Ich spreche leiser, wo ich vorher schon nicht laut war. Ich stottere nicht, habe aber Probleme, etwas flüssig zu formulieren. Deshalb überlege ich jedes mal, ob ich überhaupt etwas sage. So müssen sich Stotterer fühlen. Damit setze ich einen Teufelskreis in Gang, in dem ich immer mehr untergebuttert werden kann, wenn ich mich nicht wehre. Was mich wiederum aggressiv erscheinen lässt. Ich schaffe selbst dafür die Ursache.

Eine Logopädin geht einmal kurz an mein Bett im Krankenhaus. Ich denke, jetzt kommt Hilfe. Sie lässt mich ein paar Worte sprechen und sagt, da würde sie nichts machen. Wenn ich wieder zu Hause bin und meine Stimme mich stört, müsste ich in die Praxis einer Logopädin gehen und das Problem dort behandeln lassen.

Ich hatte gedacht, sie würde mir wenigstens drei kleine Übungen zeigen, mit denen ich etwas für meine Stimme und Aussprache tun kann. Sie verschwindet aber ohne die kleinste Unterstützung. Der einzige Fall, in dem ihm so was im Krankenhaus passiert ist.

Gerade in dem Moment, an dem meine Stimme dringend Training braucht, übe ich sie am wenigsten. Dabei sollte ich den ganzen Tag deklamieren, wie ein Schauspieler, der voller Inbrunst eine Rolle probt und damit seine Nachbarn terrorisiert.

Ich brauche wieder eine Stimme.


Die Stimmkraft der Callas hätte ich jetzt gern

Opernsängerinnen sind wie Bodybuilderinnen, die aber nicht ihren Bizeps trainieren sondern ihre Stimme. Aus ihrem Körper machen sie einen einzigen Resonanzraum. Dieses Instrument trainieren sie jeden Tag. Das bringt eine Stimmkraft, die ich jetzt gerne hätte. Jeden Tag Einsingen, Atemtechniken üben, Arien trällern, Partien durchgehen, mit der Atmung spielen. Wie Athletinnen, die sich aufwärmen. Das bräuchte ich. Das wäre doch ein Weg? Mein Gesang muss ja nicht schön sein, er soll nur meine Stimme festigen.


Tuba gib mir Kraft

Meine Stimmkraft kann ich aber auch in einer Blaskapelle trainieren. Um da Stücke zu schmettern, brauche ich die Kraft der Lunge. Voll Freude blase ich dann die Luft durch die Tuba. Einer spornt den anderen an. Wir spielen mit der Atmung. Laut und leise trainieren auf eine besonderes intensive Weise. Alles braucht Kraft. Mit meinem intensiven Üben, könnte ich ein Haus entmieten. Auch ein Weg für meine Stimmkraft.



Im 9-Minuten-Video Blubberschlauch Stimmtraining - Stimmlehrerin macht Selbstversuch probiert die Stimmlehrerin Johanna Engelke so eine Wasserflasche aus. Sie benutzt dazu eine viel bessere Flasche als ich. Nicht original aber das Prinzip wird deutlich. So mache ich das auch jeden Tag, nur verbissener.



Eine Wasserflasche wird meine Logopädin

Die Reha leitet die Wende ein, was meine Stimme betrifft. Zu Beginn werde ich einer Logopädin vorgestellt, die ich nie wieder sehe. Es war die kürzeste Begegnung mit einer Logopädin, die ich je gehabt habe, und mit Abstand die hilfreichste. Sie zeigt mir etwas, was ich bis heute praktiziere, weil es meiner Stimme noch immer gut tut.

Ich muss in eine Wasserflasche blasen. Eine kleine Getränkeflasche, die sie schnell organisiert, weil keine der ursprünglichen Flaschen mehr da sind.

Die Flasche wird bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Darin steckt ein fingerdicker, durchsichtiger Silikonschlauch. Damit blase ich in das Wasser hinein. Der Widerstand des Wassers trainiert meinen Stimmapparat.

Neben dieser Anstrengung erzeugt das entstehende geblubbere noch Vibrationen, die meinen Kehlkopf massieren.

Diese Methode gefällt mir von Anfang an. Muskeltraining für die Lunge. Mit dem Blasen ins Wasser läute ich seitdem jeden meiner Tage ein.

Von nun an brauche ich sie nicht mehr, die Ausbildung zur Opernsängerin oder den Eintritt in eine Blaskapelle. Ich habe einen Schlauch und eine Wasserflasche.


Ich habe die Übung angepasst

Am Originalschlauch sind Markierungen, die an meinem nicht sind. Ich soll den Schlauch eigentlich nur bis zur Markierung eintauchen, um den Druck genau einzustellen.

Was für ein Stress soll das denn sein? So penibel bin ich nicht.

Ich probiere einfach, ob die Flasche für meine Zwecke richtig gefüllt ist. Dann gieße ich Wasser aus oder fülle welches nach, ganz nach Gefühl. Ich mach doch da keine Wissenschaft draus.


Wasserflasche trainiert Stimme 2

Das Bild „Wasserflasche trainiert Stimme“ gibt meine Praxis ziemlich gut wieder. Allerdings mache ich es im Sitzen und halte ich die Flasche mit beiden Händen.

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?



Die Übung sieht heute so aus

Ich blase nicht in den Schlauch, ich atme 2 Minuten lang aus, gegen den Widerstand des Wassers. Das klingt, als ob es dasselbe wäre, macht aber für mich einen Unterschied, auf den ich stolz bin.

Dann brumme ich 1 Minute lang hörbar in den Schlauch.

Danach brumme ich hörbar 45 Sekunden tief und dann 45 Sekunden hoch durch den Schlauch.

Anschließend für 30 Sekunden abwechselnd tief, normal und hoch.

Zum Schluss der Höhepunkt. Ich singe durch den Schlauch „Das ist bestimmt, meine letzte Zigarette. Huster. Huster. Huster. Ab heute rauche ich nicht mehr, worauf ich wette und auch schwör. Das ist bestimmt, meine letzte Zigarette.“ Huster. Huster. Huster.

Dieses Lied singe seit meinem ersten Versuch. Es kam mir spontan in den Sinn. Mein Unterbewusstsein hat es für mich ausgesucht. Vielleicht auch, weil es zu meiner Stimme passte. Ein verräucherter Sprechgesang mit den Hustern als Krönung.

Außerdem fand ich, als Nichtraucher, diesen Text schon immer komisch.

Je erfolgreicher ich den Widerstand des Wassers überwinden kann, umso kräftiger ist meine Stimme. Das gibt mir mehr Kraft, auch bei der Durchsetzung meiner Ziele.


Fazit:

Eine schwache Stimme behindert mich.

Wie kann ich eine kräftige Stimme bekommen?

Eine Flasche halbvoll Wasser schafft da Abhilfe.


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Einschränkungen bessere ich mit Ungeschicklichkeit https://www.clever-reaktiv.de/blog/einschraenkungen-bessere-ich-mit-ungeschicklichkeit/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/einschraenkungen-bessere-ich-mit-ungeschicklichkeit/#comments Sat, 28 Feb 2026 15:09:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/einschraenkungen-bessere-ich-mit-ungeschicklichkeit/ Weiterlesen

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Inhalt

Ich habe mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen.

Sie sind Signale meines Körpers.

Ich kann sie überwinden, wenn ich nicht auf meine innere Stimme höre.


Einschränkungen melden sich

Wenn ich gewohntes nicht mehr kann, habe ich Einschränkungen. Ich verschweppere auf ein Mal Tassen, wenn ich sie zum Tisch trage. Gegenstände fallen mir immer wieder aus der Hand, nicht weil sie mir zu schwer sind. Schuhe anziehen ist zu einer echten Herausforderung geworden. Einschränkungen zeigt mir der Alltag mit kleinen Dingen.


Ich will keine Einschränkung haben

Als ich noch konnte, habe ich meine Fähigkeiten gar nicht bemerkt. Sie sind mein Eigentum, ich will sie wiederhaben. Einiges ist schon wiedergekommen, der Rest zieht sich. Wie kann ich die Fähigkeiten wiedererlangen?


Die Einschränkungen sind ein Wink des Körpers

Der Körper zeigt mir so, wo seine Probleme liegen. Wo ich etwas tun muss. Je schwerer mir etwas fällt, umso eher muss ich dort ran. Dort ist Bedarf.

Nicht ärgern. Jedes Missgeschick ist ein Schritt nach vorn.



Im 8-Minuten-Video Ungeschickt oder tollpatschig? – Da hilft Neuroathletiktraining (Parietallappen Training) werden 3 Übungen gegen Tollpatschigkeit vorgestellt. Das Problem scheint weiter verbreitet zu sein, als ich dachte. Speziell geht es um den Parietallappen, der im Gehirn für die räumliche Wahrnehmung zuständig ist. Auch hier wird einer geistige Einschränkung mit einer Arbeit am Körper begegnet.




Zuerst: Hilfe ablehnen

Die erste Stufe meines Trainings ist, nicht andere sich ertüchtigen lassen. Ich hole die Tasse schon selber. So kann ich üben.

Ich muss Hilfe ablehnen. Auch wenn es bequemer wäre und weniger anstrengend.

Mein Alltag besteht aus Übungen, wenn sie zulasse.

Dazu gehört auch, Energie zu verbrauch, umständlich zu sein. Nicht alles auf ein Mal zu erledigen. Viele kleine Gänge daraus machen. Alles trainiert.


Gegen die innere Stimme

Es ist ein natürlicher Trieb, Anstrengungen zu vermeiden, Hilfsmittel einzusetzen. Mein Körper will sich drücken, vor anspruchsvollen Übungen gegen meine Einschränkungen. Gerade die sind meinem Verstand aber wichtig. Da muss er mit meinem Körper überlisten.

Ich nutze gern alltäglichen Bewegungen, die ich nebenbei in meinem Tagesablauf habe, bewusst zum Training. Mein Leib will sich davor drücken. Er ist sehr trickreich dabei. Da muss ich aufpassen. Weniger weglassen, mehr bewusst einbauen.


Mit Schmerzmitteln Grenzen überschreiten

Es gibt Therapien, die erst mit Schmerzmitteln möglich sind. Das erlauben Übungen, die sonst nicht möglich wären, weil der Schmerz den Körper hindert, das Richtige zu tun.

Bei mir braucht es nur Aufmerksamkeit und den Willen, Einschränkungen nicht wegzulassen. So erweitere ich Grenzen.


Einschraenkung bessert Ungeschicklickeit 2

Die Zeichnung „Einschränkung bessert Ungeschicklichkeit“ sollte eigentlich mich zeigen, wie ich zitternd, also ungeschickt, eine volle Tasse zum Tisch trage. Das konnte ich aber nicht so umsetzen, das sichtbar wird, worum es geht. Nun ist es eine große, schwere Tasse. Gehalten von mir, sitzend an einem Tisch.

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?



Einschränkungen gratis

Aufgaben des Alltags mit der ungewohnten Seite auszuführen, ist eine der einfache Möglichkeit, Einschränkungen zu üben. Ohne dass ich gezielt nach welchen suchen muss.

Beispielsweise mit der ungewohnten Hand Geschirr zum Tisch tragen oder die Zähne putzen.


Einschränkungen finden

Zum Teil nerven sie oder belasten, sind offensichtlich. Bei vielen schafft sich der Körper aber Schonhaltungen oder Ausweichstrategien, die ich selber gar nicht wahrnehme. Die muss ich finden. Ich muss sie kennen, wenn ich sie so nebenbei bessern will.



Fazit:

Zu seinen Einschränkungen, hat mein Körper ein besonderes Verhältnis.

Er nimmt sie nicht wahr, soweit das geht.

Um sie zu beseitigen, muss ich sie bewusst wahrnehmen und frontal angehen.


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Bessere Langsamkeit. Therapie im Schneckentempo. https://www.clever-reaktiv.de/blog/bessere-langsamkeit-therapie-im-schneckentempo/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/bessere-langsamkeit-therapie-im-schneckentempo/#comments Fri, 27 Feb 2026 13:58:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/bessere-langsamkeit-therapie-im-schneckentempo/ Weiterlesen

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Inhalt

Meine Gesundheitsübungen wirken keine Wunder. Die Heilung verläuft schleppend.

Der Körper ist zu träge.

Mit Langsamkeit kann ich beschleunigen.


Langsamkeit, die unterschätzte Technik


Langsamkeit, das unterschätzte Training

Es gibt viele gute Ratschläge, wie ich mein Training verbessern kann. Langsamkeit gehört nicht dazu.

Alles soll schnell gehen, mehr sein und intensiver. Zurücknehmen mit Langsamkeit fehlt dabei.


Meine Gesundheitsübungen helfen nicht genug


Ich trainiere meine Fitness nicht zu meinem Vergnügen, sondern für die Gesundheit.

Wenn ich mir schon die Mühe mache, gegen meine Einschränkungen zu kämpfen, dann soll das auch den maximalen Erfolg bringen.

Ich praktiziere die besten Übungen, aber die Heilung stellt sich nur schleppend ein?

Wie kann ich mein Training intensivieren, ohne noch mehr Kraft hereinzustecken?


Der Körper nimmt sich Zeit

Langsam üben ist Bewegungstherapie. Der träge Körper braucht Zeit, um Wirkung entfalten zu können.

Das antrainieren von Muskeln braucht Zeit und das abtrainieren von Beschränkungen eben auch. Nicht ohne Grund heißt es: Die Zeit heilt alle Wunden.

Prozesse auslösen, Heilung anstoßen braucht Ruhe und Zeit - Langsamkeit.


Langsamkeit 2

Das Bild „Langsamkeit“ zeigt einen Strand. Es könnte auch Ewigkeit heißen. Für Physioübungen ist mir kein Motiv eingefallen, das auf einem Bild verständlich dargestellt werden könnte.

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?



Langsamkeit als Katalysator


Langsamkeit ist kein Training, sie verbessert aber die Wirkung meiner Übungen.

Die Übungen wirken schneller. Wie bei einem Katalysator, der die Reaktionsgeschwindigkeit beschleunigt.

Mein Körper ist ein Wunderwerk der Selbstheilung. Meine Aufgabe ist es, ihn beim heilen keine Steine in den Weg zu legen.


Langsamkeit contra Wiederholungen


Es gibt zwei Wege, Übungen intensiver zu gestalten.

Die erste Methode sind mehr Wiederholungen. Getreu dem Motto: viel hilft viel.

Die zweite Technik ist die Langsamkeit. Ich übe intensiver, je langsamer ich werde.

Dieses Training hakt Übungen nicht einfach nur ab. Während ich übe, bin ich mit den Gedanken nicht woanders. Das Üben ist intensiver weil es länger dauert ohne eigentlich mehr zu machen.

So presse ich mehr aus meinen Übungen heraus.

Mein Verständnis für meinen Körper verbessert sich.


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Geschwindigkeit klein halten im Tai Chi


Tai Chi ist Langsamkeit in Vollendung. Erst die langsamen Bewegungen erschließen einen neuen Körper. Tai Chi ist das Ergebnis einer jahrhundertealten Körpererfahrung.

Jahrhundertealter Experimente mit Zeitlupe

"Es spielt keine Rolle, wie langsam du gehst, solange du nicht stehen bleibst." Konfuzius

Da es eine Kampfkunst ist, wird es wegen seiner Langsamkeit auch spöttisch als Rentner-Karate bezeichnet. Mit der Langsamkeit können zwar unglaubliche Fähigkeiten trainiert werden, die aber kaum noch jemand beherrscht.

Ich kann Tai Chi zu schnell machen, aber nie zu langsam.

Im Vordergrund steht die Heilwirkung, die ein anderes Nebenprodukt der Langsamkeit ist.


Fazit:

Langsamkeit ist nicht von Nachteil.

Es kann sogar erst die gewünschte Wirkung bringen.

Es ist kein Grund, nicht zu trainieren


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Tai Chi pflegt mit Wasser mein Gehirn https://www.clever-reaktiv.de/blog/tai-chi-pflegt-mit-wasser-mein-gehirn/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/tai-chi-pflegt-mit-wasser-mein-gehirn/#comments Wed, 25 Feb 2026 19:07:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/tai-chi-pflegt-mit-wasser-mein-gehirn/ Weiterlesen

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Inhalt

Mein Hirn braucht Pflege

Tai Chi stimuliert das Gehirn mit Bewegungen des Körpers

Im Kopf geht Tai Chi auf dem Grund eines Sees


Mein Hirn braucht Pflege

Für meinen Körper kenne ich viele Bewegungen. Im Vergleich dazu, vernachlässige ich mein Gehirn, obwohl meine körperlichen Einschränkungen auf mein defektes Hirn zurückgehen. Gerade hier brauche ich Training.

Ich kenne sogar Bewegungen für einzelne Muskeln. Übungen für einzelne Hirnbereiche sind mir nicht bekannt. Ausgenommen das Gedächtnis. Dafür gibt es eine kleine Industrie mit fordernden Übungen, die einfach sein sollen. Ansonsten sind Übungen fürs Gehirn dünn gesät, unpraktisch, langweilig und machen keine Lust auf mehr.

Ich brauche aber Yin und Yang.


Das 2-Minuten-Video Gehirntraining. 3 EFFEKTIVE Übungen um deine Koordination + Konzentration zu verbessern stellt drei Übungen für den Körper vor, zur Verbesserung des Gehirns. Ein Video für Tai Chi unter Wasser habe ich leider nicht gefunden.

Die Finger formen abwechselnd einen Hasen und eine Pistole.

Gleichzeitiges klopfen auf Kopf und Bauch.

Einzelne Finger tippen sich abwechselnd an.



Tai Chi stimuliert das Gehirn mit Bewegungen des Körpers

Übungen für Körper und Gehirn sind unterschiedliche Sphären. Beim Tai Chi bewege ich alles harmonisch als Einheit, da haben Körper und Geist eine Verbindung wie Yin und Yang.

Tai Chi ist eine evolutionäre Kampfkunst, das Ergebnis von Jahrhunderten Übung. Aus einer langen Reihe von immer besser werden ist die Tai Chi Form entstanden. Der Körper ist als Einheit optimiert. Ich bewege mich ganz oder gar nicht. Zu dieser Einheit gehört auch mein Geist, er ist untrennbar mit dem Körper verbunden.


Tai Chi gestaltet Hirn und Körper um

Zum Lernen von Tai Chi reicht ein Menschenleben nicht aus. So eine Redewendung.

Wahr ist, das Lernen von Tai Chi ist nie abgeschlossen. Auch nach Jahrzehnten, lerne ich noch dazu.

Es braucht Zeit, weil ich kein besonderes Know-how lerne sondern mich verwandle. Körper und Gehirn gestalten sich um.

Darum die langsamen Bewegungen und darum ist die Rede von Meditation in Bewegung.

Mit Tai Chi unterwerfe ich mich einer Metamorphose. Der Körper wird optimal (natürlich) umstrukturiert, bis ins kleinste Detail. Das braucht Zeit.


Tai Chi pflegt unter Wasser mein Gehirn 2

Das Bild „Tai Chi pflegt unter Wasser mein Gehirn“ zeigt das Üben unter Wasser im Gehen. Das nur in meiner Vorstellung stattfindet.

In der Reha habe ich das real gemacht. Außer beim Kopf. Meine Luft wollte ich nicht anhalten.

Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Warum gefällt euch die Machart, warum nicht?




Innere Übungen stimulieren das Gehirn

In China gibt es in der Regel noch eine zweite, verborgene Ebene. Beim Tai Chi ist es der Unterschied zwischen inneren und äußeren Übungen.

Die äußeren Übungen kann ich sehen. Beim Sport mache ich sie. Ich kann sie geistesabwesend trainieren. Ich kann mir ausrechnen, mit wie viel Wiederholungen ich was erreiche.

Bei den inneren Übungen trainiere ich mit dem Gehirn, um die äußerlichen Übungen zu verstärken. Sie sind äußerlich nicht sichtbar.

Bewegung wird dann auch zu einer Aktivität des Gehirns.

Durch die inneren Übungen kann der Körper noch mehr als Einheit agieren und ungeahnte Fähigkeiten entfalten.


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In der Luft schwimmen mit Tai Chi

Tai Chi muss ich körperlich verstehen. Dafür brauche ich inneres Training. Das funktioniert über Innere Bilder. Mit so einer Vorstellung trainiere ich mein Gehirn.

Ich kann mir vorstellen, ich stehe auf dem Boden eines Sees. Jede Bewegung muss ich den Wasserwiderstand überwinden, während sie langsam und leicht ausgeführt wird.

Es wird vom schwimmen in der Luft gesprochen, was den Sachverhalt aber nur ungefähr trifft. Unterwasserballett passt eher. Im Kopf die Vorstellung von einer Figur, die elegant umsetzt wird, gegen den Widerstand von Wasser. Die Bewegungen sind koordiniert, gleichmäßig und fließend. Der ganze Körper ist in Bewegung. Beharrlichkeit ist hier wichtiger als Kraft.



Fazit:

Das Gehirn kann ich nicht direkt pflegen.

Mit Tai Chi trainiere ich das Gehirn durch Vorstellungskraft und Bewegungen.

Körper und Gehirn werden als Einheit umgestaltet.


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Managerin für meine Gesundheit gesucht https://www.clever-reaktiv.de/blog/managerin-fuer-meine-gesundheit-gesucht/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/managerin-fuer-meine-gesundheit-gesucht/#comments Wed, 25 Feb 2026 15:11:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/managerin-fuer-meine-gesundheit-gesucht/ Weiterlesen

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Inhalt

Ich muss mich selbst um meine Gesundheit kümmern.

Das kann kann ich nicht übertragen.

Ich habe ein gesteigertes Interesse und muss dafür eigene Ziele verfolgen.


Sie soll meine Gesundheit ordnen?

Einzige Aufgabe: Die Gesundheit von Heiko Zänker.

Schwerpunkt: Befreiende Übungen finden.

Anforderung: Diplomatischer Umgang mit einem schrägem Autisten.

Flexibler 24/7 Schichtbetrieb, so lange sie es aushalten.

Sie sollen das Beste aus den Therapien für Heiko Zänker herausholen und er hat einige davon. Die vielen Übungen, die er für sich macht und noch dazu Physiotherapie, Hausarzt, Neurologin. Was davon ist doppelt, was wird noch nicht gemacht? Es wird die Sicht gebraucht, einer neutralen Beobachterin und der Druck einer Macherin! Für meine Gesundheit.


Im 15-Minuten-Video KÖRPERLICHE EINSCHRÄNKUNGEN BEHEBEN (Teil 1/3) | mit Benni Heizmann von Reset Mobility ist Selbsthilfe ein Thema. Wie wichtig es bei körperlichen Einschränkungen ist, selbst etwas zu unternehmen, wenn ich die Lage verbessern will.


Ärztin in der Reha

Eine Ärztin in der Reha war da ganz anderer Meinung. In einem Vortrag erklärte sie, wer sich um die Krankheiten kümmern sollte. Ganz klar, die Patienten selber. Ich selber bin der Garant für den Erfolg. Ich sollte zum Manager meiner eigenen Einschränkungen werden. Keine Ärztin kann alles übernehmen und auch keine Klinik.


Warum ich?

Ich bin der Einzige, der die Übersicht hat. Nur ich weiß, wer was macht. Wo zu viel gemacht wird, wo noch etwas fehlt. Was ich noch gemacht haben will.

Das zu ordnen liegt im meinem Interesse und in niemandes sonst. Ich bin hier kompetent und engagiert. Nur ich habe ein Interesse an meinem Zustand. Ich kann nicht darauf warten, das jemand anderes das für mich übernimmt.



Managerin Gesundheit gesucht 2

Das Bild „Managerin Gesundheit gesucht“ soll meine Situation beschreiben, in der ich mich sehe. Ich balanciere auf einem Ball zwischen Terminkalender, Stethoskop, Tabletten und Stoppuhr. Eine bessere Bildidee?

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?


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Nach meinem Kopf

Niemand kennt meine Belastungen so gut wie ich. Nur ich lebe in meinem Körper. Niemand sonst spürt, was mir guttut oder mir übel mitspielt.

Es sind meine Beschwerden, meine Bedürfnisse und meine Lebensumstände. Ich bin der Einzige, der sich für die Anwendungen interessiert, die mir wichtig sind. Die Prioritäten, nach denen ich meine Behandlungen einschätze, kennt nur ich.

Nur ich mache Druck, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es brauche. Ich suche noch nach Behandlungsmöglichkeiten, wenn die Ärztin längst aufgegeben hat.

Ich kümmere mich um Alternativen. Ich bin engagiert.

Wenn ich mein eigener Manager bin, interessieren mich nur noch meine Vorgaben. Ich habe ja niemanden mehr über mir. Die Prioritäten Anderer rücken in die zweite Reihe. Ich bin der, mit dem größten Interesse am meiner Gesundheit.

Für mich steht nicht die Gesundheit an erster Stelle, sondern Wohlbefinden oder Zufriedenheit. Die kann ich besser herstellen als vollständige Gesundheit und sie bringen mir auch mehr.


Auf der Seite Verbesserung der Therapieergebnisse durch Patientenwissen geht es um die Verbindung von Patienten und ihrer Therapie. Welche Bedeutung haben Therapiewissen und Therapieverhalten.

Nur ich kann Übungen so modifizieren, das sie besser zu mir passen. Ob die Pflege der Lebensenergie, dem Qi, eine Übung ist oder nicht. In meinem Tempo. Ich fühle Schritt für Schritt die Veränderung.



Fazit

Für meine Gesundheit, brauche ich eine Manager.

Der kann ich nur selber sein.

Meine Interessen und Ziele kann nur ich vertreten, weil nur ich sie kenne.


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Sensible Füße, fester Stand mit virtuellem Brett https://www.clever-reaktiv.de/blog/sensible-fuesse-fester-stand-mit-virtuellem-brett/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/sensible-fuesse-fester-stand-mit-virtuellem-brett/#comments Wed, 25 Feb 2026 15:09:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/sensible-fuesse-fester-stand-mit-virtuellem-brett/ Weiterlesen

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Inhalt

Unsicherer Gang und stolpern behindern meine Füße.

Ich brauche wieder Intuition in meine Füße.

Meine Füße lernen mit einem dreidimensionalen Billard.


Die Füße wollen etwas anderes

Mit den Füßen hatte meine Mutter Probleme, besonders mit ihrem Ballen. Das Thema meines Opas waren die Beine. Seine Krakelbeine sind legendär.

Ich dachte, ich hätte alles im Griff. Nach meinem Schlaganfall sieht das anders aus. Unsicherer Gang und stolpern zeigen sich zwar in Füßen und Beinen, entstehen dort aber nicht. Es ist eine Unsicherheit und ein Stolpern meines ganzen Körpers.

Immerhin kann ich gehen. Meine Füße gehören noch nicht zum alten Eisen. Ihr Gang beschert mir aber ein beharrlich frustrierendes Gefühl und schlechte Stimmung.



Im 6-Minuten-Video Wissenschaftler testen Wii Balance Board wird das Balance Brett für Astronauten vorgestellt.

Damit sie ihr Gleichgewicht ohne und mit Schwerelosigkeit testen können. In der Schwerelosigkeit mit einem eigens entwickelten Geschirr, das die Füße auf dem Brett hält.

Es wird ein Spiel genommen, weil es auch Spaß machen soll, als Motivation für eine häufige Nutzung.

Es wird auch eine Variante mit reduziertem Körpergewicht vorgestellt. Ältere Personen mit Gleichgewichtsstörungen oder Hüftendoprothese haben Probleme mit ihren unteren Extremitäten und brauchen eine Entlastung. Damit sie üben können und so physiologische Anpassungsprozesse provozieren.




Kugelballett für die Füße

In der Reha hatten meine Füße feste Termine mit Nintendo, genauer gesagt mit der Wii. Dieses Computerspiel trainiert die Füße mit dem Balance Brett (Balance Board).

Auf so ein Brett mussten wir uns stellen. Unsre Füße verbanden sich über Sensorflächen mit dem Spiel. Jede Gewichtsverlagerungen beeinflusst den Bildschirm.

Die Füße bewegen sich, ohne zu gehen. Die Änderung in der Kraft geschehen aus meinem Inneren heraus. Ohne jede Stolperfalle.

Es entsteht eine telepathische Verbindung zwischen meinem Gehirn und einer virtuellen Kugel.

Das Gehirn ist die Ursache für meine Probleme mit Füßen und Beinen.


Vergleiche machen aufmerksam

Daten machen mich besser

treiben mich an

Das Brett macht mich mit mir selbst bekannt.

Die Auswertung ist nicht auf der Mattscheibe, sie ist in meinem Kopf.

Fortschritt kann ich belegen, Stillstand aber auch. Ich bin während der ganzen Reha auf dem Brett nicht besser geworden. Nach meinem Gefühl schon, die Zahlen sagen etwas anderes.


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In der Ruhe liegt der Erfolg

Ich soll Schwierigkeitsstufen überwinden. Schaffe es aber einfach nicht, auf ein höheres Level.

Mein Spiel ist eine Art dreidimensionales Billard. Eine Kugel in ein Loch bekommen, das zu wandern scheint, in zig Variationen. Meine Füße sind am arbeiten.

Den Erfolg muss ich selber finden, dafür gibt es kein Patentrezept.

Die Ruhe und Präzision eines Uhrmachers, ausgeführt mit meinen Füßen. Für eine Kugel, in einer sich bewegenden Umgebung. Ich bin immer kurz vorm Ziel. Nur noch eine letzte Bewegung machen.



Im 11-Minuten-Video Wii Fit | Nintendo's Workout fürs Wohnzimmer wird das Computerspiel mit dem Balance Brett vorgestellt. Ein paar Spiele werden erklärt, unter anderem auch das Kugelspiel (Kugelballett).




Die Füße eines Elefanten

Das Brett macht meine Füße sensibel, wie die eines Elefanten, der mit seinen Füßen sogar hören kann. Es gibt mir einen sicheren Stand, der auch ein Riesengewicht trägt.

Dazu wird im Spiel die Gewichtsverlagerung innerhalb einer Fußsohle geübt. Die kann auch innerhalb eines Fußes ständig wandern. Feinfühligkeit für eine Körperstelle, die ich sonst nicht beachte.


Wieder Intuition in meine Füße

Ich habe klobige Füße bekommen. Ich laufe nicht mehr automatisch. Ich kann nicht mehr laufen und dabei etwas anderes tun. Ich muss jeden einzelnen Schritt vorausdenken. Mein Unterbewusstsein nimmt mir diese Arbeit nicht ab.

Das Brett bringt die Intuition zurück in meine Füße, raus aus meinem Bewusstsein. Das Laufen wieder fühlen.



Sensible Fuesse mit dem Brett 2

Die Zeichnung „Sensible Fuesse mit dem Brett“ soll meine Situation in der Reha zeigen. Zumindest vom Prinzip her. Ich bewege eine Kugel auf dem Bildschirm mit meinen Füßen. Den Erfolg misst der Computer. Nichts wird vergessen.

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?



Spielen mit dem Brett ...

ist eine Behandlung

lehrt mich laufen, obwohl ich dabei nur stehe

macht meine Bewegungen flüssiger

laufen ohne nachzudenken belohnt mein Gehirn

weckt meinen Ehrgeiz


Fazit

Einen Computer kann ich auch zur Reha nutzen.

Ich nutze ihn für etwas, für das er gar nicht gedacht ist.

So muss ich immer aufmerksam sein, wofür ich Dinge so alles verwenden kann.


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Engel entlastet Diagnose https://www.clever-reaktiv.de/blog/engel-entlastet-diagnose/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/engel-entlastet-diagnose/#comments Wed, 25 Feb 2026 15:07:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/engel-entlastet-diagnose/ Weiterlesen

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Inhalt

Die Diagnose selbst kann die Krankheit beeinflussen. Ein schlimmer Befund steht einer Heilung im Weg. Der Glaube an Engel setzt der Endgültigkeit einer Diagnose etwas entgegen. Er bringt Kraft und Energie.


Diagnose wirkt

Eine Diagnose kann ohne Medikament meinen Zustand ändern.

Eine schlechte Diagnose kann positiv aufgenommen werden. Wenn Susanne schon einen Ärztemarathon hinter sich hat. Überall wurde ihr durch die Blume gesagt, sie habe nichts. Dann verschlimmern Untersuchungen ihr Leiden nur noch.

Wenn sie dann eine Diagnose bekommt, hat sie es plötzlich schwarz auf weiß. Ihre Krankheit hat einen Namen, sie bildet sie sich nicht ein! Da macht es sie glücklich, die Diagnose.


Diagnosen wirken aber auch anders.

Diagnose negativ: verloren

Eine schlimme Diagnose ist niederschmetternd. Die Sicht auf die Welt wird negativ. Der Zustand der Patientin verschlechtert sich mit einem Schlag. Es wird die Erwartung für sie sichtbar, dessen was da kommen soll. Die Zukunft sieht nicht gut aus. Die Diagnose entwickelte sich vom Zustandsbericht zur Prognose. Dunkle Gedanken verkürzen die Sicht.

Eine Diagnose ist wie ein Urteil vor Gericht, erklärt mit medizinischen Begriffen, beides unverständlich. Sie löst Angst aus und Mutlosigkeit. Das Urteil ist gefällt. Jetzt kann die Patientin nachforschen, was sie erwartet. Dann kann sie es spüren. Ist es langwierig, schwer, endgültig?

Der Umgang mit der Diagnose ist oft ein langer emotionaler Prozess. Ein Phänomen, das erst mit der modernen Medizin aufkam. Die immer mehr Vorhersagen trifft, bei denen ich zur Abwehr gut Hilfe gebrauchen kann.


Engel beerdigt Diagnose 2

Das Bild „Engel beerdigt Diagnose“ gibt sehr gut wieder, was ich meine. Der Engel ehrt die Diagnose, kümmert sich aber nicht um sie. Der Engel bestimmt, wie sie sich auswirkt.

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?


Diagnose unter Blitzlicht

Eine Diagnose ist eine Momentaufnahme, bürokratisch mit Datum festgehalten.

Ein Befund ist nie endgültig. Er ist wissenschaftlich und muss so betrachtet werden.

Er beschreibt die Einschätzung eines Arztes zum aktuellen Zustand seiner Patientin. Es ist nur eine Momentaufnahme. Eine aktuelle wissenschaftliche Bewertung mit Annahmen und Vergleichen. Wie sie sich selber dabei fühlt, spielt kaum eine Rolle.

Mit den gleichen Werten leben einige Patientinnen hervorragend und andere haben vor lauter Schmerzen kein Leben mehr.

Wenn eine Patientin ihren Befund nach einem Jahr noch einmal liest, ist der seit einem Jahr nicht mehr aktuell.


Diagnosen der Umstehenden

Ich habe in der Reha Patientinnen getroffen, die von der vorgefassten Meinung ihrer Umgebung frustriert waren.

Mitinsassen

Wenn andere von ihrer Krankheit erfahren, also von ihrer Diagnose, löst das im Kopf eine Vorstellung aus, von der sie nicht mehr abzubringen sind. Das Urteil über die Konsequenzen ist gebildet.

Wenn die Patientin sagt, dass sie Multiple Sklerose hat, ist sie abgestempelt. Eine Krankheit zeigt sich von Person zu Person ganz unterschiedlich. Die Leute in der Umgebung sehen aber nur ihre eigene Vorstellung.


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Engel können helfen

Wer gesund ist, hat leicht reden, der braucht keinen Engel. Die helfen nur, wenn sie gerufen werden. Das passiert schnell, mit einer gesundheitlichen Einschränkung. Wenn die Krankenkassenmedizin keine befriedigende Lösung hat, suche ich nach Alternativen.

Ein Engel ist aus einer anderen Welt. Er kann auch dort helfen, wo die Schulmedizin am Ende ist. Er schert sich nicht um Röntgenbilder oder Blutwerte. Schon die Schamanen haben übernatürliche Wesen herbeigerufen. Sie hören zu. Sie bessern die Sicht der Patientin.

Mit welcher Einstellung ich an meine Einschränkung herangehe, macht viel aus. Ein Engel bringt mir Hoffnung, die ich gut gebrauchen kann. Er motiviert mich, an der Vorhersage einer Diagnose vorbei. Er kann mir Bewährung verschaffen, vom Urteil einer Diagnose. Er befreit mich von negativen Vorstellungen, die meine Initiative sonst erlahmen lassen.

Alle Patientinnen, die eigene Wege suchen, mit ihrer Einschränkungen fertig zu werden, folgen einem Engel. Der die Wissenschaft sieht, aber sich von ihr nicht abschrecken lässt.

Auch wenn Engel nicht existieren, der Glaube an sie schon und das bringt Vorteile. Ich werde besser mit schwierigen Situationen fertig. Ich praktiziere anders, entspannter und dankbarer. Diese innere Einstellung verbessert die Wirkung meiner Übungen.


Im 33-Minuten-Video Gerald Hüther: Wir können uns selbst heilen

geht es nicht im engeren Sinn um Engel oder Diagnosen, dafür um die Ursachen, mit denen wir uns oft selbst krank machen. Wie kann ich Selbstheilungskräfte aktivieren, für nachhaltige und gesundmachende Veränderungen?



Der Erzengel heilt auch die inneren Wunden

Nicht nur die Doktoren haben ihre Spezialisierung.

Für Heilung zuständig ist der Erzengel Raphael. Der Name bedeutet übersetzt „Gottes Heiler“. Der sorgt sich um mehr als nur die körperliche Heilung. Seine sanfte Energie regeneriert und erneuert auf allen Ebenen. Er lindert seelische Lasten, alte Wunden und traumatische Erfahrungen. Er hilft dabei, von ihnen loszulassen. Ein Gebiet, das in der Schulmedizin eindeutig zu kurz kommt und doch sehr wichtig sein kann.

Der Erzengel Raphael steht für das Vertrauen, dass Verletztes wieder heil werden kann.


Fazit

Den Verlauf einer Krankheit kann ich selber beeinflussen, ohne neue Medikamente. Meine Einstellung dazu macht viel aus. Der Glaube an Engel hilft mir, eine Diagnose der Lüge zu strafen.


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Aufrecht mit Nordic Walking Technik https://www.clever-reaktiv.de/blog/aufrecht-mit-nordic-walking-technik/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/aufrecht-mit-nordic-walking-technik/#comments Wed, 25 Feb 2026 15:04:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/aufrecht-mit-nordic-walking-technik/ Weiterlesen

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Für mich ist die Nordic Walking Technik

Wie kann ich beim Spazierengehen eine Überlastung stoppen, bevor sie groß wird? Die Nordic Walking Technik schafft Entlastung. Sie bewahrt meinen Körper davor, krumm zu werden.


Nie wieder !

Ich drehe zu Fuß meine Runde, täglich. Ich habe jede Runde schon x-mal getestet, ich beherrsche sie alle. Heute strengt es mich aber sehr an. Ich drehe nicht um, ich gehe stur die ganze Strecke. Ein Fehler! Auf dem Rückweg zieht es mich nach unten. Nicht viel aber immer mehr. Ich habe nur noch ein Sechstel der Strecke zu laufen, kann aber nicht mehr.

Ich muss einen Krankenwagen rufen. Der muss mich in die Notaufnahme bringen. Nach etlichen Untersuchungen, Wortgefechten, Frustration und stundenlanger Wartezeit werde ich wieder nach Hause geschickt. Dafür brauche ich ein Taxi.

Ich dachte, ich hätte solche Episoden hinter mir. Offensichtlich nicht.

Noch einmal will ich so etwas nicht erleben. Was also tun? Weniger gehen? Kommt nicht infrage.


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Die nächste Überanstrengung droht

Ich gehe jeden Tag spazieren. Nicht wegen der guten Luft oder der schönen Aussicht. Der Spaziergang ist für mich ein Training gegen die Folgen des Schlaganfalls. So bekämpfe ich vieles gleichzeitig, wie linksseitige Belastungen oder meine Fußhebeschwäche. Darauf werde ich nicht verzichten.

Die Wege haben Schwierigkeitsstufen, gerade Strecken genauso wie Anhöhen. Genau das will ich. Das trainiert, das fordert mich.

Ich gehe nicht ordentlich. Ich wanke.

Dabei immer die Gefahr, dass ich überlaste und auf der Strecke bleibe. Also nicht einfach aufhören kann. Mein Rücken wird dann Schritt für Schritt immer krummer und ich überanstrenge mich immer mehr.


Das Bild „Nordic Walking Technik Aufrichten“ zeigt meine Situation, mit der ich begonnen habe. Es war ein Radwegweg und gleichzeitig Spazierweg. Heute nehme ich die Stöcke beim Einkauf in der Stadt. Die Einkäufe habe ich in einem Rucksack.

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?


Nordic Walking Technik Aufrichten 2

Nordic Walking Technik gegen Überlastung

Meine Lösung gegen Überlastung lautet Stöcke. Nicht nur einen, auf den ich mich abstütze oder gar einen Rollator. Zwei Stöcke, die meinen Körper ohne Pause sanft nach oben ziehen, dass eine Überlastung gar nicht erst aufkommt.

Das Prinzip der zwei Stöcke gibt es beim Skifahren. Das wäre das beste. Ich bewege mich aber auf rauem Boden und nicht auf Schnee. Dafür gibt es Nordic Walking. Es scheint für mich erfunden worden zu sein.

Ich verwende die Stöcke nicht wie vorgesehen. Das scheint aber sowieso niemand zu tun, außer den Frauen in den Schulungsvideos. Das Wichtigste an meiner Nordic Walking Technik ist, ich habe keine.

Die Stöcke müssen dabei sein. In jeder Hand einer. Mein Körper macht dann schon das Richtige. Er bringt mich instinktiv in eine aufrechte Körperhaltung, er hält mich dort.


Sind Stöcke wirklich sinnlos? - Was man mit Wanderstöcken beachten muss

sind das Thema dieses 12-Minuten-Videos (12:49 Minuten). Die Stöcke sind zum entlasten, nicht um sich darauf abzustützen. Sie verteilen die Last besser, das Gewicht des Körpers wie auch des Gepäcks. Ganz mein Problem.



Was habe gelernt

Wenn ich nichts mache, droht mir auch keine Überlastung. Wenn ich meinen Zustand verbessern will, muss ich aber üben. Dann droht jedoch eine Überanstrengung. Auf so eine Situation muss ich mich vorbereiten, damit ich das verhindern kann.




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Therapie ist jonglieren mit eingeölten Bällen https://www.clever-reaktiv.de/blog/therapie-jonglieren-mit-ball/ https://www.clever-reaktiv.de/blog/therapie-jonglieren-mit-ball/#comments Wed, 25 Feb 2026 14:58:00 +0000 https://www.clever-reaktiv.de/blog/therapie-jonglieren-mit-ball/ Weiterlesen

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Achtsamkeit lehren die Bälle durch jonglieren


Ich kann Yoga vortäuschen aber nicht Jonglieren. Die Bälle müssen in der Luft bleiben, darauf kommt es an.

Wenn ich nicht bei der Sache bin, ist mein Jonglieren am Ende. So wird es nie langweilig.

Es ist keine durchdachte, meditative Achtsamkeit. Sie ist echt. Ich muss bei der Sache bleiben. Achtsamkeit mit Yoga kann ich immer behaupten. Niemand kann mir das Gegenteil beweisen.

Die Bälle sind spirituelle Lehrer der besonderen Art. Sie lassen mir keine Zeit zum nachdenken. Die Bälle halten mich auf Trab, ebenso mein Gehirn.

Wer Achtsam sein will, sollte jonglieren. Jonglieren erzwingt Achtsamkeit, eine gute Voraussetzung für eine Therapie.



Jonglieren ist ein Wunderwerk der Fitness


Bälle sind die Trainer in diesem Sport. Immer bereit, 24 Stunden am Tag. Sie zeigen sofort, ob eine Bewegung gelingt. Erfolgserlebnisse sind für alle sichtbar, wieder und wieder. Ich sehe, was ich geschafft habe. Die Bälle passen sich jedem Körper an.

Ich kann die Bälle nur ganzheitlich bedienen. Mein ganzer Körper und Geist sind daran beteiligt, das kann ich nicht verhindern. Es ändert sich nur die Intensität, mit der die einzelnen Körperteile darin verwickelt sind, was das Training noch wertvoller macht.

Durch Jonglieren aktivieren Gefühl und Augen das Gehirn. Beide Gehirnhälften müssen noch intensiver miteinander kommunizieren. Die Fähigkeit zur Konzentration wird eingeübt, die Anfälligkeit für Stress nimmt ab. Es trainiert Muskeln, Sehnen und Bänder ganzheitlich sanft.

Wurf auf Wurf verwandeln Körper und Hirn. Es ist mehr als Bodybuilding, es ist eine Transformation.

Jonglieren ist immer ganzheitlich. Es ist ein Training der Intuition.


Im 15-Minuten-Video "Warum jeder Jonglieren MUSS! Interview mit Oberarzt Dr. Kunz, Neurologie."  Jonglieren ist ganz besonders geeignet zur Therapie.

Das Training ist eine anspruchsvolle, fortlaufende Aufgabe für das Gleichgewicht. Der Körper nutzt eine andere Feinmotorik, wenn der jonglieren lernt oder als Fortgeschrittener automatisch wirft. Jede Bewegung muss ich im Unterbewusstsein mathematisch vorrechnen. Das Jonglieren bringt mich ins hier und jetzt.




Jonglieren mit eingeölten Bällen heilt mich


Das Jonglieren mit öligen Bällen ist der Turbo beim jonglieren. Da kommt auch bei erfahrenen Ballkünstlern keine Routine auf. Es ist dann eher wie die Szene aus einem Stummfilm, einer Klamotte. Der Körper schuppst sich selbst die ganze Zeit in eine andere Position.

Mein Schlaganfall hat mich in so eine Situation gebracht. Die Bälle sind nicht eingeölt, aber in meinen Händen verhalte sie ich so, als kämen sie gerade aus Öl. Mir ist klar geworden, dass ich die Bälle trotzdem verwenden kann, wenn ich sie als meine Therapeuten akzeptiere. Sie zeigen mir wie es geht und lehren mich, meine Unzulänglichkeiten zu kompensieren. Jedes Scheitern ist ein Schritt zur Besserung.

Die Bälle sind hervorragende Therapeuten. Sie gestalten meinen Körper um. 24 Stunden am Tag liegen sie bereit, um mich zu nerven. Sie nörgeln nie, ich schimpfe um so mehr. Je verquerer die Bälle um so besser therapieren sie und können mich so in den Wahnsinn treiben.

Ich sehe den Bällen zu, wie sie neben meine Hand fallen. Am Boden verhalten sie sich dann wie Billardkugeln. Ich muss mich ständig bücken und in die Knien gehen.

Wenn ich nicht schnell genug bin, und das bin ich meistens, rollen sie weiter, immer weiter. Unters Bett, unter den Tisch oder in andere Zimmer, wenn ich wiedermal vergessen habe, die Tür zu schließen.

Die Bälle verstecken sich. Das tun sie, um so die Therapie zu intensivieren. Ich komme mir vor, wie beim Pilze sammeln. Der Pilz steht direkt vor mir aber ich kann ihn nicht sehen. Erst wenn ich ein paarmal darum herumgelaufen bin, erscheint er plötzlich.

Jonglieren holt Leichtigkeit in meinen Körper und vertreibt hinderliche Verkrampftheit. Je weniger ich mich anstrenge, umso einfacher kann ich mein Gleichgewicht verbessern, meine Reaktionszeit, Feinfühligkeit, Hand-Auge-Koordination und die Koordination beider Körperhälften, einschließlich des Denkens.

Wichtig ist das regelmäßige Üben, auch wenn ich es nicht beherrsche. Jeder Fehlschlag trainiert das Unterbewusstsein. Wenn der Ball fällt – und das tun er garantiert –, ist das keine Stagnation oder gar ein Rückschritt, sondern er stimuliert weiteres lernen.

Ich muss den Ball nicht kontrollieren. Das Gehirn wird mit Abwechslung gekitzelt. Es muss lernen, mit den dauernden Störungen zurechtzukommen.



Jonglieren ist eine flexible Therapie


In der Therapie geht es beim Jonglieren auch um Höchstleistungen der besonderen Art.

Jonglieren ist keine Tätigkeit sondern ein Konzept. Ich muss auf etwas reagieren, nicht es meistern. In der Reha ist jeder Wurf ein Erfolg, ob er gelingt oder nicht. Jonglieren ist variabel. Ich kann es ausdehnen oder reduzieren, ganz nach Wunsch.

Je nach körperlichem Zustand kann ich jonglieren im Stehen, Sitzen oder Liegen. Im Liegen sind es besonderes zufällige Gleichgewichtsübungen. Auch Seidentücher können geworfen und gefangen werden. Ich passe mich an meine Umgebung flexibel an.


Jonglieren mit unegalen Fingern 2

Das Bild „Jonglieren mit unegalen Fingern“ soll mich zeigen, wie ich versuche, die Bälle zum Jonglieren zu bringen. Eigentlich sind es nur zwei Bälle. Mehr Bälle sollen es erst noch werden.

Mich interessiert Eure Meinung zu den Bildern. Was sagt ihr zur Bildidee? Habt ihr bessere? Gefällt euch mein Herangehen? Warum nicht?


Jonglieren kann helfen bei ...


… körperlichen Einschränkungen wie:


Halbseitenlähmung (Hemiparese) – Schwäche oder Lähmung auf einer Körperseite.



  • Spastik – Muskelversteifung, unkontrollierte Muskelkontraktionen.
  • Gleichgewichtsstörungen – Unsicherheit beim Stehen oder Gehen.
  • Koordinationsprobleme (Ataxie) – Ungenaue, ruckartige Bewegungen.
  • Eingeschränkte Feinmotorik – Schwierigkeiten bei präzisen Handbewegungen.
  • Verlust der Gehfähigkeit – Teilweise oder vollständige Immobilität.
  • Apraxie – Alltägliche Bewegungsabläufe können nicht mehr koordiniert durchgeführt werden.
  • Gangunsicherheit durch gestörte Raumwahrnehmung.
  • Einschränkung der Reaktionsfähigkeit – verlangsamt oder unkoordiniert.


Wie es wirkt, kann ich nur individuell probieren. Das braucht aber Zeit. Das sind alles Behinderungen, die nicht mit einem Fingerschnippen wieder gemindert werden können oder wieder weggehen.


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Fazit

Jonglieren ist ist ein effektives Training, aus dem Therapie werden kann. Es deckt meine Schwachstellen auf und fängt sofort an, sie zu rehabilitieren. Ein Verstärker sind eingeölte Bälle.


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